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Žolininkė Jolanta iš Tirolio

Ką pagalvojate pirmiausia, kai išgirstate žodį „Austrija“ ? Gal jūsų mintyse iškyla ekonomiškai stabilios, pedantiškai tvarkingos šalies vaizdas? Gal jūsų ausyse suskamba Vienos valso melodija? Galbūt užuodžiate obuolių štrudelio su vaniliniu padažu kvapą? Galbūt prieš jūsų akis šmėžuoja Alpių kalnų panorama? „Austrija man – tyro, neužteršto oro šalis, kurioje, regis, oras toks sodrus, kad jį gali lyg pyragą pjaustyti ir valgyti gabalais“, - sako lietuvė Jolanta Wittib, jau dešimt metų gyvenanti Alpių prieglobstyje Tirolyje. Nuo Vienos mus skiria 500 kilometrų, arba daugiau nei 5 valandos važiavimo traukiniu, todėl mūsų pokalbis vyksta susirašinėjant. Turiu pasakyti, dar nesu sutikusi Jolantos gyvai, tačiau kai paklausiu, ar ji sutinka pokalbiui, ji iškart entuziastingai tam pritaria ir nuoširdžiai atsiveria. Lyg ir norime kalbėtis apie vaistažoles, - Jolantos pagrindinę veiklą, tačiau, mūsų susirašinėjimas tampa pokalbiu apie gyvenimą...

Jolanta, esate anglų kalbos specialistė, studij…
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Lina: "Choras - bendruomenės gyvybinga ląstelė"

Turbūt neapsiriksiu sakydama, jog nėra tokio žmogaus tarp Austrijos lietuvių, kuris anksčiau ar vėliau nepamiltų Linos Grigaitienės , - šneki, įžvalgi, be galo nuoširdi ir aktyvi, - ji nuoširdžiai domisi pašnekovu ir yra draugiška.  Lina yra Austrijos lietuvių bendruomenės valdybos narė, lituanistinės mokyklėlės "Ąžuoliukas" mokytoja, jos iniciatyva bendradarbiaujant su Kauno krašto fortepijono mokytojų draugija Vienoje du kartus buvo organizuotas tarptautinis jaunųjų pianistų konkursas „Edelweiss“, o nuo rudens ji perims ir muzikinį vadovavimą lietuvių moterų chorui „Gaida“ .

Lina, ar džiaugiesi? Iš tiesų tai jaučiu didžiulę atsakomybę ir įsipareigojimą. Labai rimtai ruošiuosi naujam choro sezonui – atostogų metu lankydamasi Lietuvoje bendravau su ankstesnėmis kolegėmis ieškodama tinkamo repertuaro chorui, internetu palaikau ryšį su Amerikoje gyvenančiu savo buvusiu dėstytoju iš Muzikos ir Teatro akademijos bei choro, kuriame pati dainavau dirigentu Sauliumi Mickeliūnu. Nesu …

Lina: "Ein Chor ist die Zelle der Gemeinschaft"

Der litauische Chor „Gaida“ aus Wien wurde im Herbst 2016 nach der Initiative der in Wien lebenden Litauerin, Übersetzerin und Litauischlehrerin an der Uni Wien, Lina Pestal, gegründet. 2 Jahre lang wurde der Chor von der Tatjana Wrumnig geleitet. WährendTatjana ihr Studium weiter in Litauen fortsetzt, wird die musikalische Leitung des Chores von der Litauerin, Musikpädagogin Lina Grigaitiene übernommen.
Wir unterhalten uns über die Musik, das Chorsingen, und vor allem über die Bedeutung des Chores für das Wachstum und das Zusammenhalt der litauischen Community in Wien.
Lina, ab September übernimmst Du die musikalische Leitung des litauischen Chors in Wien. Freust Du dich? An erster Stelle fühle ich mich sehr verpflichtet. Mit großer Verantwortung bereite ich mich für die neue Chorsaison vor. Auf der Suche nach dem passenden Repertoire habe ich während meines Urlaubes in Litauen den Kontakt mitmeinen früheren Koleginnen aufgenommen. Ich lasse mich via Skype von meinem früheren Lektor aus…

Litauisches Lieder- und Tanzfestival

Vom 1. bis 7. Juli fand in Litauen das grosse Lieder- und Tanzfestival statt. Das Festival findet jeweils 4 Jahre statt, und gehört wegen seiner Einzigartigkeit zur UNESCO Kulturerbe. Litauer, wie auch die anderen Balten, sind durch seine Lieder berühmt. Die Wiederstandskämpfe gegen Sowjeten wurden auch als "Singende Revolution" bezeichnet.
Vom 3. bis 7. Juli hat auch der litauische Chor "Gaida" aus Wien Vilnius besucht, wo verschiedene Veranstaltungen des Sängerfestes unter dem Motto "vardan tos..." stattgefunden haben. "Vardan tos" ist die Zeile aus der litauischen Hymne und bedeutet so was wie "Im Namen..." Im Namen - Litauen... Im Namen - der Freiheit... Im Namen - unserer Einigkeit...

Das grosse finale Singen fand am 6. Juli im Park Vingio mit Tausenden Teilnehmern aus der ganzen Welt statt. Um Punkt 21 Uhr litauischer Zeit wurde auf der ganzen Welt, wo es nur Litauer gibt, die litauische Nationalhymne gesungen.


Österreich wurde …

Übersetzt von Cornelius Hell

Letzte Woche fand im Literaturhaus ein sehr interessanter Literaturabend mit dem Übersetzer Cornelius Hell statt. Er übersetzt seit über 25 Jahren als einziger Österreicher litauische Literatur. Während dem Literaturabend erzählte er über die Wege, die ihn nach Litauen noch im Jahr 1984 geführt haben, seine Liebe an Vilnius, über die Besonderheiten der litauischen Sprache und über den Alltag des Übersetzers.
Der Abend wurde von Waltraud Kolb, einer Literaturübersetzerin, Komparatistin und Translationswissenschaftlerin moderiert.
Den Übersetzer Cornelius Hell kann man als einen großen Freund von Litauen bezeichnen. Für seine Tätigkeit erhielt er mehrere Preise und Auszeichnungen, unter anderen auch den Orden für Verdienste um die Republik Litauen, und 2015 die höchste Auszeichnung des Kulturministeriums der Republik Litauen.
Während der Veranstaltung erzählte er über die Besonderheiten wenn man aus einer "kleinen" Sprache übersetzt, und auch über die Schwierigkeiten. Er sagt…

Festlicher Empfang im Rathaus

Anlässlich des 100jährigen Unabhängigkeitsjubiläums der baltischen Staaten fand am 23. Mai im Festsaal des Wiener Rathauses, im Beisammen des Bundespräsidenten Dr. Alexander Van Der Bellen, Empfang.
Die Botschafter der baltischen Ländern haben sich bei dem Bundespräsidenten für die Gastfreundschaft und die Zusammenarbeit bedankt.
Der österreichische Präsident betonte in seiner Rede, dass die baltische Republiken vorbildlich sind, und erinnerte die zahlreiche Diplomaten und Ehrengäste an den baltischen Weg - über 600 km lange Menschenkette von Vilnius über Riga bis nach Talinn. Die Menschenkette wurde am 23. August 1989 gebildet, zur Erinnerung, als baltische Republiken 1939 durch Molotov- Ribentrop Pakt von Sowjeten besetzt wurden. Der österreichische Präsident stellte die Frage, ob heute Leute auch hier, in Österreich,  600 km lange Menschenkette bilden würden als Zeichen für Zusammenhalt.

Für die Unterhaltung sorgte am Abend die baltische Jazzband "NordicSounds Baltic", b…

NORDIALE - Liebeserklärung an die Freiheit

Morgen, am 2. Mai beginnt in Wien schon zum 27. Mal nordische und baltische Filmwoche NORDIALE.
Diesjährige NORDIALE steht unter dem Motto Freiheit(en) und widmet sich vor allem den baltischen Staaten, die heuer ihr 100jähriges Unabhängigkeitsjubiläum feiern.
"Die heurige NORDIALE ist eine Liebeserklärung an die Freiheit, die gerade im weltoffenen Wien ein wichtiger Teil der Identität ist" - schreibt Dr. Michael Ludwig, beim Vorwort zur Einladung.
Zwischen dem 2. und 8. Mai werden die Wiener die Möglichkeit haben insgesamt 16 verschiedene skandinavische und baltische Filme zu sehen.
Die Eröffnung im Kinozentrum Urania läuft am 2. Mai unter den Botschaftern aller drei baltischen Staaten. Den Zuschauern wird der lettische Film "The Chronicles of Melanie", der auf einer wahren Geschichte basiert, gezeigt. Die Handlung spielt im Jahr 1941. Im Zentrum des Films steht Melania, die mit ihrem Sohn nach Sibirien deportiert wird und um das Überleben kämpft. Nach der Premier…